Familie (Teil 1)
Die Äsche ist ein sogenannter Knochenfisch der zu der Familie der Salmonidae gehört. Aus diesem Grund möchten wir uns im Folgenden kurz näher mit dieser Familie beschäftigen. Die Familie der Salmonidae wird auch als Salmoniden oder Lachsfische bezeichnet. Eine weitere gängige Bezeichnung dafür lautet Forellenfische. Alle Bezeichnungen sind Synonyme und können parallel verwendet werden.
Zu den Forellenfischen zählen diverse Arten und Gattungen von beliebten Speisefischen. Nicht nur Äschen sondern auch Lachse, Renken und Forellen zählen dazu (wie der Name auch schon andeutet). Alle Fische dieser Familie sind dadurch charakterisiert, dass sie eine Fettflosse zwischen der Schwanzflosse und der Rückenflosse besitzen. Es gibt sowohl Forellenfische mit einem kleinen Maul (Kleinmaul-Salmoniden), dazu zählen beispielsweise die Äschen, als auch Forellenfische mit einem großen Maul (Großmaul-Salmoniden). Der Maultyp und die Bezahnung werden herangezogen um die unterschiedlichen Gattungen zu kennzeichnen. Salmoniden sind grundsätzlich Raubfische. Sie sind fast überall auf der nördlichen Erdhalbkugel anzutreffen. Als Lebensraum favorisieren sie besonders sauerstoffreiche und kühle Gewässer. Forellenfische sind fast ausschließlich im Süßwasser zu finden, mit Ausnahme des Lachses und der Meerforelle.
Die Großmaul-Salmoniden kann man in rund neun weitere Untergattungen aufteilen. Zur Untergattung Salmo zählt der atlantische Lachs und die Forelle mit ihren Unterarten Bachforelle, Meerforelle, Seeforelle und viele weitere. Ebenfalls zu den Großmaul-Salmoniden zählt die Gattung Salmothymus. Hierunter ist vor allem der Adriatische Lachs einzuordnen.
