Lebensräume
Die Äsche ist fast in ganz Europa verbreitet mit Ausnahme von Spanien, Irland und Süditalien. In vielen Flüssen der norddeutschen Tiefebene ist sie ebenfalls nicht anzufinden. Innerhalb Frankreichs führt die Verbreitungsgrenze etwas westlich des Rhonebeckens. Eine natürliche Verbreitung der Äsche gibt es nicht in Norwegen, Dänemark und in Südfrankreich sowie Italien.
Durch Gewässerverschmutzung nimmt der Bestand der Äsche von Jahr zu Jahr ab. Aus diesem Grund ist sie in der Roten Liste in der Kategorie drei mit dem Siegel „gefährdet“ eingeordnet.
Früher war die Äsche in der Kategorie „stark gefährdet“ geführt, dies ist allerdings zur Zeit nicht mehr der Fall. Mitte der achtziger Jahre konnte sich die Äsche nämlich wieder etwas erholen aufgrund von Gewässerreinigungen und trat wieder in kleineren Gruppen auf. Die Äsche ist allerdings nach wie vor gefährdet, da sie zugebaute Flussbereiche meidet und nicht selbstständig in diese zurückkehrt. Besonders durch Kormoranbestände ist der Bestand gefährdet.
Die Äsche lebt meistens in kühlen und klaren Gewässern. Schnellfließende Bäche ab einer Breite von etwa sechs Metern sind ein idealer Lebensort, ebenso wie kleinere Flüsse. Manchmal ist sie auch in Alpenseen zu finden. In Gruppen werden manchmal auch offene Gewässer besiedelt, besonders von den jungen Äschen, ältere sind meistens als Einzelgänger anzutreffen.
Äsche sind besonders an kiesigen und sandigen Stellen anzutreffen und wechseln nur sehr selten ihren Standort.
